In »Muscheln oder watt?« folgt Karen Rohde ganz der Eigenlogik der Farbe. Ruhige Flächen und ein feines Lineament bestimmen den Rhythmus der Fläche. Die Acrylmalerei gibt den Formen eine klare, moderne Kante. Das Bild bleibt in Bewegung, ohne je seine Ruhe zu verlieren. Das Werk behauptet sich mühelos in einem großzügigen Raum. Impuls und Innehalten wechseln in einem natürlichen Atem. Leuchtende Partien setzen sich gegen tiefe Grundtöne ab. Ruhe, die man beinahe hören kann.